Omega-3 gegen stille Entzündungen: Wie essentielle Fettsäuren das leise Feuer im Körper löschen
- 21. Juli 2025
- 2 Min. Lesezeit
Einführung
Man kann sie nicht fühlen, nicht sehen und nicht mit dem Thermometer messen – und doch beeinflusst stille (niederschwellige) Entzündung nahezu jeden Bereich unserer Gesundheit. Bei Frauen kann sie PMS verschlimmern, Wechseljahrsbeschwerden verstärken und den Alterungsprozess von Herz, Gehirn und Knochen beschleunigen. Eine der einfachsten und wirksamsten Maßnahmen, um diese stille Entzündung zu reduzieren: die regelmäßige Zufuhr von marinen Omega-3-Fettsäuren – insbesondere EPA und DHA.
Was ist stille Entzündung überhaupt?
Im Gegensatz zur klassischen Entzündung – etwa nach einer kleinen Verletzung – schwelt die stille Entzündung im Hintergrund. Entzündungsmarker wie das C-reaktive Protein (CRP) oder Interleukin-6 steigen steigen leicht, reichen aber aus, um Gefäßwände, Eierstockgewebe oder stimmungsregulierende Hirnzellen zu schädigen. Die Folge: ein erhöhtes Langzeitrisiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Endometriose, Insulinresistenz und Depressionen.
Wie Omega-3-Fettsäuren das Feuer löschen
Bist du mit ausrechend EPA und DHA versorgt, kann dein Körper die Produktion von entzündungsauflösenden Molekülen, wie Resolvine und Protectine stimulieren. Diese spezialisierten Moleküle wirken wie ein natürlicher „Feuerlöscher“ für Entzündungen und starten gleichzeitig die Reparaturprozesse.
Studien zeigen: Menschen mit einem Omega-3-Index von ≥ 8 % haben oft niedrigere CRP-Werte, bessere Insulinempfindlichkeit und reduzierten Schmerzen.
EPA vs. DHA – warum beide wichtig sind
EPA (Eicosapentaensäure) ist der „schnelle Ersthelfer“: durch Bildung von entzündungshemmenden Botenstoffen (Eicosanoide) kann es neben der Entzündunghemmung auch auch Schmerz reduzieren und verbessert die Blutflusseigenschaften positiv.
DHA (Docosahexaensäure) wirkt als „Baumeister“: für den Aufbau der grauen Hirnsubstanz; über die Rolle in den Zellmembranen trägt DHA zur Erhaltung einer normalen Gehirnfunktion bei. Den Nervenzellen ermöglicht DHA die optimale Übertragung von Signalen zwischen den Zellen. Als wesentlicher Bestandteil der Netzhaut trägt DHA zur Bildung und Sehpigmenten bei und schützt die Photorezeptoren vor oxidativem Stress. Die entzündungshemmende Wirkung und positive Wirkung auf das Herz-Kreislaufsystem sollen ebenso erwähnt sein.
Eine tägliche Supplementierung durch eine Kombination aus 1,5–2 g EPA + DHA erscheint für gesunde Erwachsene sinnvoll. Ein einfacher Home-Selbsttest zur Bestimmung deines Omega-3-Index gibt dir Antwort!
Lebensmittel oder Supplement – die Qualität zählt
Fetter Fisch wie Lachs oder Sardinen enthält zwar EPA und DHA – jedoch spielen Schwermetalle wie Quecksilber, Mikroplastik und andere Umweltbelastungen in unseren Meeren gegen eine Verzehrempfehlung. Deshalb empfiehlt auch die US-amerikanische Gesundheitsbehörde FDA Schwangeren oder Frauen mit Kinderwunsch, Fischkonsum zu begrenzen und nur quecksilberarme Sorten zu wählen.
Wer entzündungshemmende Mengen an Omega-3-Fettsären über Lebensmittel abdecken möchte (ca. 4 Portionen fetter Fisch pro Woche), stößt rasch an Höchstbelastungsgrenzen von verschieden Umweltgiften. Qualitativ hochwertige, frische, nachhaltig gewonnene Omega-3-Supplemente – die mehrfach, hochsensible Reinigungsschritte zur Entfernung von Schwermetallen und anderen Umweltbelastungen erfahren – bieten hier eine sichere und verlässliche Alternative.
Wie viel Omega-3 brauchst du?
Ziel | Tägliche Zufuhr EPA + DHA |
Stille Entzündung senken | 1.5–2 g |
Schwangerschaft & Stillzeit | 2 g (min. 300 mg DHA) |
Herz-Kreislauf-Schutz | ≥ 1 g |
Tipp: Kontrolliere deinen Omega-3-Index etwa alle 6 Monate, um den Idealbereich von 8–12 % zu erreichen.
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Fazit: Entzündung gezielt ausbremsen
Es geht nicht um Perfektion – sondern darum, deinen Körper sanft in Richtung Balance zu steuern. Eine Kombination aus hochreinem Omega-3, entzündungsarmer Ernährung mit viel frischem Gemüse, erholsamem Schlaf, ausreichend Wasser trinken und regelmäßiger Bewegung gibt deinen Zellen, was sie brauchen, um chronische Entzündungsprozesse von innen heraus zu beruhigen.




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